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Hamburg, Alsterdorfer Sporthalle 2000 - Bödi

Wenn man im Hochsommer bei richtig heißen Temperaturen drei Stunden zusammengequetscht mit fünf Leuten in einem Ford Fiesta Baujahr 1983 (natürlich ohne Klimaanlage) überstehen will, dann muss das schon einen verdammt guten Grund haben. Und den hatte es: wir wollten uns Pearl Jam live in Hamburg ansehen und mussten somit die Torturen der Hinfahrt auf uns nehmen. Zirka dreieinhalb Stunden Fahrt lagen hinter uns - mit einer kurzen, etwa 10-minütigen Toilettenpause - als wir endlich in Hamburg ankamen. Die Sporthalle war dank guter Navigation per Straßenkarte und Beschilderung in der Innenstadt schnell gefunden und auch ein Parkplatz ließ nicht allzu lange nach sich suchen. Trotzdem waren wir dann zu spät in der Halle, um die Vorband zu sehen, die allerdings laut Hörensagen nicht so toll gewesen sein soll. Wir standen dann etwas weiter hinten weil die Halle natürlich schon gut gefüllt war, aber man konnte doch ganz gut sehen.
Und nach etwa einer halben Stunde, die auf der Bühne zum Umbau gebraucht wurde, ging das Licht aus. Gespräche verstummten und die Blicke richteten sich auf die Bühne. Ein paar Schatten verrieten dann, dass Pearl Jam soeben die Bühne betreten hatten und die Menge begann zu jubeln. Plötzlich das Vorzählen von Matt und 'Breakerfall' eröffnete das Konzert, dass für mich einer der geilsten Events ever werden sollte. Die Jungs rockten schon beim ersten Song das Haus, was ich nach Erzählungen von Leuten, die bereits bei Rock am Ring gewesen waren auch so erwartet hatte. Dann kam 'Corduroy', 'MFC', 'Go' und wie sie alle heißen. Die Playlist war einfach absolut genial wie ich immer noch finde. Dann kam 'Rearviewmirror'! Wie erwartet wurde es ein Knaller von mehreren Minuten "Überlänge"; und als die Band danach die Bühne verließ, war es eigentlich jedem klar, dass sie so nicht das Konzert beenden würden und natürlich kamen sie nach ein paar Minuten, die vom Publikum mit 'We want more'-Rufen und Ähnlichem überbrückt wurden. Einer der besten Songs an diesem Abend war für mich allerdings 'Black'! Das war einfach zu schön als Ed gerade von der Bühne gehen wollte und das Publikum aber den Chor noch weitersang; Ed drehte sich kurz um und hörte und kam dann wieder zurück zum Mikro und stieg wieder mit ein. Achja, da bekommt man beim Hören des Live-Mitschnitts immer wieder eine Gänsehaut. Ein anderer Höhepunkt war der obligatorische Rausschmeißer 'Yellow Ledbetter', der bei voller Hallenbeleuchtung gespielt wurde und man die ganzen 6000 Leute sehen konnte.
Ed machte dann zum Schluss noch seine Polaroid-Fotos und die Band ließ schließlich Mike alleine mit seiner Gitarre und dem Publikum und so endete das Konzert vom 26. Juni 2000. Übrigens haben wir hinterher noch Skin von Skunk Anansie entdeckt. Die stand auf einer Art Balkon auf dem ich mir nach dem Konzert nochmal die Halle von oben angeguckt habe. Aber wir haben sie dann nicht noch um ein Autogramm gefragt o.Ä., das ist irgendwie albern. Aber ich fand's irgendwie sympathisch, dass sie da so einfach rumstand mit ein paar Leuten und sich das Konzert angeguckt hat.

    -Bödi,(derboedi@hotmail.com)