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Großmutters Marmelade?

Am Anfang ein wenig Fiktion! Oder doch die Wahrheit?!

Wie kamen Pearl Jam eigentlich zu ihrem Namen?!

Version 1:
Der Name Pearl Jam wurde der Band von Eddie Vedder verpasst, der in Gedenken an seine indinanische Urgroßmutter Pearl und deren halluzinogene Marmelade den Namen aus "Pearls Jam" ableitete.

Version 2:
Aufgrund von rechtlichen Problemen mit dem vorher gewählten Namen "Mookie Blaylock" und aus Angst vor den Management dieses NBA-Spielers wechselten sie den Namen zu Pearl Jam.

Biografie

Die Band fomierte sich in Seattle durch die beiden Gründungsmitglieder Jeff Ament und Stone Gossard. Beide Musiker hatten vorher schon in einigen anderen Bands gespielt und spielten dann gemeinsam bei Mother Love Bone, einer Band mit einem sehr extrovertierten Frontman namens Andrew Wood. Kurz nach dem Debutalbum "Wood" starb Andrew Wood im Alter von 24 Jahren am 16.März 1990 im Harbour View Medical Center, Seattle, an einer Überdosis Heroin. Chris Cornell, Frontmann der Band Soundgarden, rief daraufhin das Projekt "Temple Of The Dog" ins Leben, ein Tribute an den viel zu früh verstorbenen Wood und an die Band Mother Love Bone. Der Name des Projektes stammt aus dem Lied "Man Of Golden Words", in dem es heisst:

I want to show you something
Like a joy inside my heart
Seems I been living in the temple of the dog
Where would I live if I were a man of golden words
Or would I live at all
Words and music my only tools
Communication

Weiter Mitglieder des Projektes wurden der damalige Soundgarden-Drummer Matt Cameron sowie Mike McCready. Aber auch schon Eddie Vedder stiess zu diesem Zusammenschluss aufgrund eines Tonbandes, auf dem Jeff, Stone und Mike ein paar Stücke aufgenommen hatten. Der damalige Drummer der Red Hot Chili Peppers, Jack Irons, gab dieses Tape weiter an seinen Freund Eddie Vedder, welcher zu der damaligen Zeit noch in San Diego lebte. Vedder schrieb zu den Melodien drei Texte und nannte diese "Dollar Short" (woraus Alive wurde), "Once" und "Footsteps" und schickte sie nach Seattle zurück. Daraufhin lud man ihn nach Seattle ein. Vedder ist auf dem "Temple Of The Dog" Album u.a. bei dem Song "Hungerstrike" zusammen mit Chris Cornell zu hören.

Sehr bald danach bildeten Stone, Jeff, Mike und Eddie zusammen mit Dave Krusen, der die Drums übernahm, ein neues Projekt. Sie arbeiteten weiter an ihrem Demo-Tape, welchem sie nach Fertigstellung ein Basketball-Sammlekarte des Spielers Mookie Blaylock beilegten. Diesen Nanem nutzen sie auch für ihre ersten Auftritt am 22.10.1990 im Off Ramp Cafe in Seattle.

Nach diesem Auftritt änderten sie ihren Namen in "Pearl Jam", dessen Herkunft weiter oben ja schon beschrieben wurde ;). Sie wurden von Epic 1991 unter Vertrag genommen und begannen im Frühjahr 1991 mit den Aufnahmen ihres ersten Albums "Ten". Dave Krusen an den Drums wurde am 2. Juli 1991 durch Matt Chamberlain ersetzt. Dieser hatte jedoch nur ein kurzes Gastspiel bei Pearl Jam und wurde alsbald durch Dave Abbruzzese ersetzt, welcher am 23. August 1991 in die Band eintrat. "Ten" wurde ein durchschlagender Erfolg als es am 27. August 1991 veröffentlicht wurde. Es brach alle Rekorde und wurde das meist verkaufte Album der Band. Produziert wurde es von Rick Parashar, der auch schon das Album von "Temple Of The Dog" produziert hatte.

Am 19.10.1993 veröffentlichten Pearl Jam ihr zweites Album "Vs." und damit wurde das sich am schnellsten verkaufende Album bisher auf den Markt gebracht. "Vs." verkaufte sich in den ersten 24 Stunden 350.000mal und innerhalb der ersten Woche waren 1.000.000 Exemplare über den Ladentisch gewandert. Damit stiessen sie auch Nirvans "Nevermind" vom Thron und "Vs." nahm diesen Platz ein. Kurz nach dem Tode Kurt Cobains im März 1994, startete die Band ihren Kampf gegen "Ticketmaster", den größten Veranstalter in den USA. Pearl Jam wollte über ein Gerichtsurteil erreichen, dass Ticketmaster ihre Konzertkarten nicht mehr für 50 USD verkaufen darf, sondern, die von Pearl Jam ihren Fans versprochenen, 20 USD berechnet. Aufgrund dessen musste Pearl Jam ihre Sommer-Tour 1994 größtenteils absagen.

Ihr drittes Album "Vitalogy" wurde am 06.12.1994 veröffentlicht und damit ein Album, welches in den Augen vieler Fans eine Abkehr vom Stil der vorherigen Alben war. Nichts desto trotz blieb "Vitalogy" fünf Wochen an der Sptze der US Charts, spielte fünfmal Platin ein und reihte sich in die Erfolgsstory, welche mit "Ten" angefangen worden war. Dave Abbruzzese verließ 1994 die Band aufgrund von angeblich unterschiedlichen Philosophien der Bandmitgliedern, aber es gibt auch andere Versionen zu diesem Thema, welche, genau wie diese, wohl perfekt als "Gerücht" zu bezeichnen sind. Warum er genau gegangen ist, wird wohl immer ein kleines Geheimnis bleiben. Nach ihm nahm Jack Irons auf dem Drum-Schemel Platz, der Mann, der die Band zusammengebracht hatte. Mit ihm tourte die Band (ohne Vedder) 1995 auf der Tournee von Neil Young. Aus dieser Tour entstand dann die EP "Mirrorball".

Danach wurde es ruhiger um Pearl Jam und das nächste Release ließ auf sich warten. Im September 1996 wurde dann "No Code" veröffentlicht. Dieses Album zeigte noch deutlicher ihre Abkehr von vorherigen Kurs und verkaufte "nur" 367.000 Kopien in der ersten Woche. Die Verkaufszahlen insgesamt blieben deutlich hinter den Vorgängern zurück, auch eine Auswirkung ihrer absoluten Verneinung der Medien. "Keine Interviews, keine Videos, keine Fotos und und und.." war die damalige Parole. Wie dem auch sei, die Band fühlte sich wohl ("No Code" verkaufte sich 1.400.000 mal) und tourte rund um den Globus.

"Yield", ihr fünftes Album, wurde 1998 veröffentlicht. Dieses Album zeigte wiederum die enorme Kreativität und das große Veränderungspotential der Band, unterschied es sich doch sehr von dem Stil seiner Vorgänger. Die Tour zu "Yield" war vom Wechsel der Drummer überschattet worden. Jack Irons schied aus gesundheitlichen Gründen aus der Band aus und wurde durch Matt Cameron, dem Ex-Soundgarden Drummer sowie Temple Of The Dog Mitglied, ersetzt. Die folgende Tour war ein großer Erfolg und veranlasste die Band dazu, ein Live Album "Live On Two Legs" zu veröffentlichen.

Im Mai 2000 wurde ihr sechstes Album "Binaural" veröffentlicht. Der Name beruht auf der zugrundeliegenden Aufnahmetechnik, welche bei einigen Stücken des Albums verwendet wurde. Bereits im Februar wurden Tour-Termine bekannt, eine ausgedehnte Europa-Tournee stand an. Diese lief sehr gut an und die Band wurde mit ihrem neuen Album das erste Mal seit vier Jahren in Europa gefeiert. Überschattet wurde dann jedoch die gesamte Tournee durch das furchtbare Unglück in Roskilde, bei dem 9 Jugendliche getötet wurden. Die Tour wurde daraufhin vorzeitig beendet. Es hielten sich Gerüchte dass die Band auseinanderbricht, doch spätestens mit dem Start der USA Tour im Oktober, waren diese vom Tisch. Für beide Tourneen wurden alle Konzerte als sog. Live-Bootlegs veröffentlicht, einzigartig in der Geschichte und frei für jeden zu kopieren.

Schließlich wurde im November 2002 das Album "Riot Act" veröffentlicht. Auf dem Album wird die Band durch Boom Gaspar an der Hammond B3 unterstützt. Eddie hatte Boom auf Hawaii kennengelernt und mit ihm den Song "Love Boat Captain" geschrieben, der von dem 2000er Roskilde-Unglück handelt. Boom unterstützt die Band in der Folge auch auf den Live-Konzerten.

Die dazugehörige Tournee führte die Band in 2003 nach Australien und Japan, bevor eine ausgedehnte Nordamerikatour folgte. Ursprünglich sollte die Tour dann Anfang Juli 2003 mit zwei ausverkauften Konzerten im New Yorker Madison Square Garden enden (eins der Konzerte wurde als Doppel-DVD "Live At The Garden" veröffentlicht), aber die Band war so in Fahrt, dass u.a. noch ein legendäres Konzert in Boston (11.07.03 - Pearl Jam eröffneten mit einem 50-minütigen Akustik-Set und spielten dann noch ein weiteres 165-Minuten-Set) hinzukam. Außerdem kamen erstmal die Fans in Mexico zu ihrem Recht, dort gab es gleich drei umjubelte Abende zu genießen. Sämtliche Konzerte waren wieder über den Tenclub als Bootlegs erhältlich, einige wenige gingen auch in den regulären Verkauf. Im Oktober fand dann in der Benaroya Hall in Seattle ein akustisches Benefiz Konzert für die Organisation YouthCare statt. Die Aufnahme dieses Konzertes wurde später als Doppel-CD weltweit veröffentlicht. Offizielle Veröffentlichung in 2003 war das Raritäten und B-Seiten-Album "Lost Dogs".

Das Jahr 2004 war maßgeblich von den Präsidentschaftswahlen in den USA geprägt. Pearl Jam spielten 7 Konzerte zur Unterstüzung der Vote For Change Kampagne, Eddie beteiligte sich auch noch an eingen anderen Konzerten und Protestveranstaltungen zur Abwahl von George W. Bush jun. Letztendlich erfolglos.

Die Fans erwarteten 2005 eigentlich ein neues Album, wurden dann aber im April von der Ankündigung einer extensiven Tour in Kanada überrascht. Einige US-Dates rahmten die Tour ein. Selbst kleinere Städte in Kanada wurden bedacht, obwohl die Band bereits im Studio mit Aufnahmen zum neuen Album beschäftigt war, gab es aber keine neuen Songs zu hören (Ausnahme in Atlantic City: Gone). Statt dessen gab es Altbekanntes und einige Raritäten von den Lost Dogs zu hören. Kurz nach der Kanadatour bereisten Pearl Jam zum ersten Mal in der Bandgeschichte Südamerika, wo die Begeisterung der Fans nach 16 Jahren keine Grenzen kannte. Erstmals nach dem Roskilde-Unglück wurden dort auch größere GA-Shows gespielt.

Nunmehr kündigt sich in 2006 das nächste Studio-Album mit dem Titel "Pearl Jam" an (VÖ: 28.04.2006). Zur Promotion des Albums betritt die Band am 20.04.2006 nach fast 6 Jahren erstmals wieder europäischen Boden und gibt ein Konzert im Londoner Club Astoria. Es schließt sich eine US-Tour an und für den Herbst ist eine Europa-Tour geplant. Erste Daten sind bereits bekannt, mehr werden aber noch folgen.

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